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Angeschlagenes Rumpfteam schlägt sich durch und holt drei Punkte



Die Voraussetzungen für den vorletzten Saisonspieltag hätte für das Gundelfinger Volleyball-Damenteam kaum schlechter aussehen können. Gleich vier Stammspielerinnen fielen kurzfristig aus, zwei weitere Spielerinnen meldeten sich zwar spielfähig, aber angeschlagen.

Zu allem Überfluss konnten im Vorfeld beide Trainingseinheiten nicht durchgezogen werden, weil die Lichttechnik in der Kreissporthalle in Gundelfingen nicht richtig funktionierte.

Aber die Mannschaft machte aus der Not eine Tugend, wollte trotzdem unbedingt die beiden Spiele gegen Langweid und Donauwörth über die Bühne bringen. So streiften mit Marina Schneider und „Youngster“ Amelie Götz zwei Spielerinnen aus den Gundelfinger Mixed-Teams das Damentrikot über und mit sieben Spielerinnen und ohne ebenfalls verhinderte Betreuung auf der Trainerbank ging es nach Langweid.


Doch das angeschlagene Rumpfteam präsentierte sich bald als eine schlagkräftige Einheit. Schon im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Donauwörth hielt das von Bettina Bay angeführte Gundelfinger Team wacker mit. Satz eins ging erst in der Schlussphase nach zwischenzeitlichem 19:19 verloren und im dritten Durchgang lag ein Satzgewinn durchaus in Reichweite. (20:25, 19:25, 24:26).


Gegen den Tabellenfünften Langweid legte Gundelfingen insbesondere im Aufschlag noch eine Schippe drauf und auf der Mittelblockerposition kam Frieda Zielinski immer besser in Fahrt. Am Ende war es jedoch eine hervorragende Mannschaftleistung, die zum Erfolg führte. Und Kompliment an Amelie Götz, die auf der Zuspielposition ein Prima-Debüt im Damentrikot feierte. Nach rund 90 Minuten Spielzeit war der vielumjubelte 3:1 Erfolg unter Dach und Fach und der dritte Tabellenrang gefestigt (25:19, 25:27, 25:15, 25:22).

In zwei Wochen beendet Gundelfingen dann in eigener Halle eine überaus chaotische Kreisliga-Saison - dann hoffentlich wieder mit gefüllter Spieler- und Trainerbank.


VG (FC/TV) Gundelfingen: Bay, Sa. Dechant, Diekmann, Götz, Schneider, Strobel, Zielinski

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